Samstag, 12. September 2015

Seattle

Hallo,
ein wenig verspätet, aber besser als nie. :-)
Bevor es heute noch zurück nach Deutschland geht, möchte ich natürlich noch meine Eindrücke von Seattle mit euch teilen. So viel vorweg, wir hatten natürlich wieder schönstes Wetter!
Los ging es per pedes in Richtung Downtown und unterwegs holten sich Cindy und Roberto noch einen Kaffee sowie einen gutaussehenden Cupcake bzw. Donut. Downtown angekommen, war das erste Geschäft natürlich ein Sportladen, aber nur um sich Karten für die Stadionführung am nächsten Tag zu besorgen. Was danach folgte war schon sehr außergewöhnlich, wir machten eine Stadtrundfahrt mit einem alten Amphibienfahrzeug aus dem zweiten Weltkrieg! Ride-the-duck hieß der Spaß und eigentlich ein muss für jeden, der nach Seattle kommt. Besonders der Blick vom Lake Union auf die Skyline war sehr schön und natürlich die ganzen Hausboote vom Wasser aus zusehen. Der Fahrer ließ uns sogar Wale in den Straßen von Seattle hören. :-)
Wieder am Westlake Center angekommen, ging es zu Fuß zum Pike Place Market und nach einer kleinen Stärkung vorbei an der Gum Wall, kann man sich mit seinem Kaugummi an der Häuserwand verewigen, an die Waterfront. Leider stört dort der zweistöckige Highway, dieser soll aber bald unterirdisch verlaufen und daher wird auch schon fleißig gewerkelt.
Nachdem wir uns noch ein kaltes Bier in einer Brauerei gönnten, ging es mit der Monorail in Richtung Space Needle!
Nach ein wenig durchrechnen, kauften wir uns den City Pass, da wir zweimal auf die Needle wollten sowie ins Chihuly Garden and Glass und am nächsten Tag natürlich noch in den Zoo! Für uns hieß es nun das erste mal, auf die Needle zu fahren, um die Stadt am Tag von oben zu sehen. War sehr toll, aber noch nichts gegen die spätere Fahrt am Abend. Die ganzen Lichter und der rote Himmel über dem Meer war einfach toll. So was gibt es leider nicht in Deutschland. Wir genossen die Zeit eine Weile und Roberto verewigte uns auf einer großen Wall, wo man sehen konnte, wer schon alles oben war und wie groß die Entfernung zum Heimatort ist.
Zwischen den beiden Aufenthalten auf der Needle, gingen wir ins benachbarte Chihuly Garden and Glass. Eine Glasausstellung von Dale Chihuly. Auch dies kann ich nur empfehlen! Im Garten spiegelte sich sogar die Needle. :-)
Der letzte Tag war dann eigentlich ein typischer Tag bei einer Städtereise von C+R! Erst ging es zu einer Stadionführung ins Fußball und Football Stadion von Seattle, Century Link Field, und danach ging es kurz ins Aquarium sowie in den Zoo. :-)
Das Stadion ist ein Neubau von 2002, aber nicht so ein typischer wie in Deutschland, wo jedes fast gleich aussieht. Bei Football Spielen gehen sogar knapp 70.000 Leute rein, bei Fußball wird der Oberrang gesperrt. Für die USA aber immer noch beachtliche knapp 45.000!
Bevor es in den Woodland Zoo ging, hielten wir noch ein mal kurz am Seattle Aquarium direkt an der Waterfront. Der Eintritt war im City Pass bereits mit drin, unser Hauptziel waren die Seeotter! Putzige Tierchen. :-) Wenn der Eintritt nicht im City Pass dabei gewesen wäre, wären wir aber wohl nicht rein gegangen.
Unsere Reise begann quasi mit einem Zoo und sie endete auch mit einem! Der Woodland Zoo war wirklich sehr schön und ich konnte sogar Verwandtschaft besuchen! Ein Großteil der Gehege war wirklich sehr schön eingerichtet und es gab sogar eher seltene Tiere im Vergleich zu unseren bisherigen Zoobesuchen, wie zum Beispiel den Baumkängurus.
Am Ende des Tages ging es noch mal zum Abschluss in eine kleine Brauerei und es gab Sandwich und Burger!
Heute geht es dann leider wieder zurück nach Deutschland und in ein paar Tagen sitz ich wieder auf meiner bequemen Couch und Cindy und Roberto müssen arbeiten!

Bis dahin und danke fürs mitlesen, euer Balu

Ride the Duck
Pike Place Market
Gum Wall
Monorail
Seattle am Tag
Chihuly Garden and Glass
Seattle am Abend
Century Link Field
Seattle Aquarium
Woodland Zoo - Verwandtschaftsbesuch
Baumkänguru

Mittwoch, 9. September 2015

Wale und Flieger

Hey!
Wir sind inzwischen in Seattle angekommen und Samstag geht es bereits wieder zurück nach Deutschland! Die letzten zwei Tage waren allerdings wieder sehr ereignisreich.
Nachdem wir gestern entspannt in Port Angeles ausgecheckt hatten, ging es Richtung Hafen. Denn es folgte ein weiteres Highlight... Whale watching!
Lohnt sich das viele Geld? Definitiv! Wann sieht man Buckelwale, Orcas und verschiedene Arten von Seelöwen bzw. Seehunden denn mal in freier Wildbahn? Zumindest für die beiden Walarten wird es schwierig. ;-) Nachdem es auf das Schiff ging, fuhren wir erst einmal in Richtung Kanada und bereits am Hafen Ausgang wünschten uns die ersten Seehunde viel Spaß auf unserer Entdeckungsreise. Nach fast einer Stunde war es dann soweit: Buckelwale! Welch ein Erlebnis. Es folgten noch weitere und wir fuhren in Richtung eines Leuchtturms, um dort die Seelöwen und Seehunde anzuschauen. Nachdem wir dies ausgiebig taten und die Zeit so langsam ran war, geplant waren 4 - 5 Stunden, ging es auch schon wieder Richtung Port Angeles und wir waren ein klein wenig bedrückt, da wir ja vor allem Orcas sehen wollten.
Nach einem Funkspruch machte unser Captain allerdings wieder kehrt und es ging wieder 30 Minuten in die andere Richtung. Und siehe da... Orcas! Nicht einer oder zwei, sondern mehrere Gruppen und am Ende waren es sicherlich 15 oder mehr dieser wundervollen Tiere! Wir hatten also weiterhin Glück! Was soll ich sagen? Es waren einfach geniale Momente! Leider vergingen die Minuten wie im Flug und wir mussten Abschied nehmen von diesen tollen Tieren. Am Ende der Tour waren es im übrigen fast 6 Stunden! Die Chance auf Orcas wollte sich die Crew wohl auch nicht entgehen lassen. :-)
Zurück in Port Angeles ging es allerdings noch weiter und wir fuhren noch 90 Minuten bis Bremerton, damit wir am nächsten Morgen ohne Stress die Fähre Richtung Seattle erreichen. Das Hotel machte von der Vorderseite nicht unbedingt den besten Eindruck, aber der Blick auf die Bay war einfach toll und auch ansonsten waren wir durchaus zufrieden mit unserer Bleibe.
Am nächsten Morgen ging es dann ganz entspannt Richtung Fähre und urplötzlich waren wir bereits auf der Fähre. Eigentlich wollten wir eine spätere nehmen, aber wir hatten so ein perfektes Timing, dass wir zwischen bezahlen und Abfahrt maximal 2 Minuten hatten.
Wir genossen die einstündige Fahrt und hatten bereits einen schönen Blick auf die Skyline von Seattle.
In Seattle angekommenen ging es in Richtung Capitol Hill, denn da lag unsere Airbnb Unterkunft. Eine geniale Dachterrasse hat diese zu bieten! Diese nutzten wir dann auch später am Abend, um bei schönem Abendrot den Blick Richtung Downtown zu genießen. Vorher ging es allerdings noch ein mal mit unserem Jeep los. Ziel war Everett oder genauer gesagt Boeing. Wir hatten bereits die Tickets in Deutschland gebucht. Bei der Tour konnten wir Einblicke in die Fertigung der 747, 777 und der neuen 787 gewinnen. War schon sehr interessant und die Halle an sich ist immerhin die größte der Welt nach Volumen.
Auf dem Rückweg hielten wir noch am größten Stadion von Seattle, dem Husky Stadium. Wer spielt dort? Die Footballer natürlich! Aber nicht die der Seahawks in der NFL, sondern die der Washington Universität! Verrücktes Land.
Danach ging es noch zum Fremont Troll und zum Kerry Park, von wo wir einen super Blick über Seattle und die Space Neddle hatten und als Highlight war sogar der Mt. Rainier zu sehen! Einfach einmalig!
Morgen machen wir dann per pedes die Stadt unsicher.
LG, euer Balu

Seelöwen
Orcas
Anfahrt auf Seattle
Boeing-Werk
Fremont-Troll
Aussicht vom Kerry Park

Montag, 7. September 2015

Olympic National Park

Täglich grüßt das Faultier (fast zumindest)!

Nachdem wir im Zimmer, mit wunderschönen Blick über den Lake Quinault, gefrühstückt haben, ging es auch schon zum ersten Wasserfall und dafür brauchten wir nicht einmal unseren kleinen Jeep bewegen. Ziel war der Gatton Creek Falls und wir erhielten einen ersten tollen Eindruck, was uns in den nächsten zwei Tagen erwarten sollte. Die erste Überraschung gab es allerdings am Ausgangspunkt des Trails: wir wurden nicht vor Bären gewarnt, sondern vor Cougars (Pumas)! Uns ist aber keiner über den Weg gelaufen.
Nach dem Trail ging es dann zum auschecken und es ging nicht etwa auf direkten Weg zurück zur US 101, sondern erst einmal rund um den See! Dafür ging es einige Meilen auch über eine Schotterpiste und unser Jeep erhielt endlich den passenden Look. :-) Auf der Südseite des Sees hielten wir noch an zwei Wasserfällen, den Merriman Falls und den Brunch Creek Falls. Vorallem den Merriman Falls fand ich wunderschön und konnte es durchaus mit den Fällen in der Columbia River Gorge aufnehmen.
Nachdem wir den Quinault River gequert hatten und nichts aufregendes Richtung der Quinault Rain Forest Ranger Station erwarteten, sahen wir plötzlich einen Schwarzbär! Nur ein paar Meter neben der Straße, Cindy war natürlich begeistert! Leider kletterte er rasch schnell auf einen Baum und wir konnten ihn nicht mehr vollständig sehen. Es war dennoch toll und vor allem unerwartet.
An der Ranger Station gab es unseren ersten Stempel des Parks und wir gingen einen kleinen Trail durch den Regenwald. Wunderschön und teilweise mystisch mit dem ganzen Moos auf den Bäumen. Dann hieß es, zumindest für ein paar Stunden, tschüss zu sagen vom Regenwald und wir fuhren an die Küste.
Unser Punkt war die Kalaloch Lodge mit dem dazugehörigen Strand und danach ging es noch zum wunderbaren Ruby Beach. Einfach schön mit dem ganzen Treibholz und den großen Felsen im Wasser. Leider hatten wir kein Glück mit Tide Pools und Seesternen, aber wir genossen dennoch die Zeit.
Bevor es nach Forks und damit zu den Vampiren ging, verließen wir wieder die US 101 und es ging zum Hoh Rain Forest. Wir liefen wieder einige Kilometer durch den Regenwald und gingen dabei den Hall of Moses sowie den Spruce Nature Trail. Wie schon im Quinault Regenwald war es einfach toll. Wobei man den diesjährigen geringen Niederschlag schon dem Moos ansehen konnte, da es zum Teil sehr trocken war. Auch cool war, wie Bäume direkt über alte umgefallene Bäume Wurzeln schlagen konnten.
Anschließend ging es nun wirklich nach Forks und naja... die Vampire haben ganze Arbeit geleistet. ;-) Zum übernachten war es ok und wir haben es auch unbeschadet überstanden. Zumindest hat noch keiner der anderen jemanden gebissen.
Nachdem wir am morgen noch ein wenig Forks erkundet haben, um zwei Punkte der Twilight Filme wiederzufinden, ging es wieder Richtung Küste. Ziel war der First Beach von La Push und der Rialto Beach. Spätestens da war ich mir sicher, dass keiner von uns Opfer von Vampiren wurde, immerhin war die Ecke der Halbinsel Werwolf-Gebiet und diese verstehen kein Spaß mit Vampiren. ;-)
Der Rialto Beach war meiner Meinung nach der schönste von uns besuchten Strände. Da Flut war, konnten wir leider nicht zum Hole-in-the-Wall laufen. Daher ging es wieder auf die Straße und der Lake Crescent war unser Ziel.
Dort angekommen, ging es zu Fuß zu den Marymere Falls und danach entspannten wir noch ein wenig am See und genossen das Ambiente. Ja, hier könnte man auch längere Zeit verbringen. Für uns ging es allerdings weiter und 20 Meilen später waren wir in Port Angeles, dem größten Ort der Umgebung und Sitz des größten Visitor Centers. Dies besuchten wir auch noch und danach ging es in unser Hotel.
Ende des Tages? Nicht mit uns! Denn für uns ging es noch zur Hurricane Ridge! Dafür ging es von fast Null wieder auf 1.585 m hinauf!
Von oben konnte man zum Teil sogar Kanada sehen und vor allem Teile vom Park die man so nicht besuchen kann. Grandiose Aussichten genossen wir. Leider zogen von Norden her Wolken hinauf und wir beschränkten uns auf einen kurzen Trail. Als kleinen Trost kamen ein paar Rehe sehr nah an uns heran und so konnten weitere Fotos entstehen. Cindy und Roberto werden Tage zum sortieren brauchen, dies aber nur so nebenbei.
Was folgt als nächstes? Whale watching! Eine Führung bei Boeing und natürlich Seattle! Uns bleiben zwar nur noch wenige Tage, aber an Highlights mangelt es uns nicht.
Bis dahin,
euer Balu

Merriman Falls
Quinault Rain Forest
Ruby Beach
Hoh Rain Forest - Hall of Moses
Rialto Beach
Marymere Falls
Hurricane Ridge
Reh am Wegesrand - Hurricane Ridge

Samstag, 5. September 2015

Oregon Coast

Ich bin es wieder!
Diesmal schreibe ich vom Südufer des Lake Quinault und damit nur wenige Meter vom letzten Nationalpark unserer Reise entfernt. Denn das Nordufer gehört bereits zum Olympic Nationalpark.
Aber nun zu unseren letzten zwei Tagen. Gestern ging es, nach kurzer Verabschiedung von Tom, bereits kurz nach 8 Uhr los, um unser zweites Frühstück zu besorgen. Dazu fuhren wir zu Voodoo Doughnut, dem bekanntesten Donut Laden von Portland. Sehr lecker und zu weilen sehr ausgefallen und damit meine ich nicht nur das rosa Haus oder die rosa Verpackung. Da wir noch Zeit hatten, bevor ein spezielles Geschäft für Cindy eröffnete, ging es zur St. John Bridge und zum Cathedral Park.
Nachdem wir in Portland alles erledigt hatten, ging es in Richtung Oregon Coast. Erster Punkt war Tillamook und die dazugehörige Käsefabrik, welche wir kurz besichtigten.
Auf der US 101, oder auch Pacific Coast Highway, ging es nur bis Rockaway Beach, da dort die Oregon Coast Scenic Railroad auf uns wartete. Die nächsten 1,5 h waren ziemliches Gewackel und eine gewisse Entschläunigung angesagt. Roberto hat es aber gefallen. :-)
Dann ging es auch wieder entlang der Küste und wir erreichten Cannon Beach, wo sich Cindy und Roberto ihren letzten Donut schmecken ließen und den Blick auf den Haystack Rock genossen. Roberto konnte sich natürlich auch nicht nehmen lassen, sich den kalten Pazifik um die Füße spülen zu lassen.
Unser Übernachtungsort folgte kurz darauf. Naja und was soll ich sagen... Seaside hat die besten Zeiten wohl hinter sich. Wobei der Strand riesig ist und es sogar eine eigene Brauerei gibt, auch unser Hotel in zweiter Reihe war ordentlich. 
Nach dem Frühstück bei einem typisch amerikanischen Restaurant ging es auch schon weiter immer in nördliche Richtung. Erster Punkt diesmal war der Fort Stevens State Park an der Mündung des mächtigen Columbia River. Leider konnten wir auf Grund des Labor Day Weekends und einer dazugehörigen Veranstaltung nicht alle Bereiche besichtigen.
Danach ging es auch schon nach Astoria und wieder hatten wir nicht unbedingt Glück. Denn die bekannte Astoria Column, eine große verzierte Säule, wird gerade restauriert. Immerhin war der Blick vom Hügel auf die Stadt, die riesige Brücke über den Columbia River, den Pazifik und die weitere Umgebung ganz schön. Wieder unten angekommen, hieß es warten. Auf was wir warteten? Auf die Riverfront Trolley natürlich! Eine alte Straßenbahn, welche auf einer eingleisigen Strecke hin und her fährt. Ein sehr günstiges vergnügen, da nebenbei noch allerhand über die Sehenswürdigkeiten erzählt wird. Bei der Fahrt konnten wir am Pier 39 aus der Ferne Seelöwen sehen und vor allem hören, also hieß es kurz darauf, diese noch einmal aus der Nähe zu begutachten. Gesagt, getan und wir konnten uns über das nächste beobachtete Wildtier freuen! Danach ging es auch schon weiter Richtung Lake Quinault. Da dieser in Washington liegt und wir daher den Columbia River queren mussten, ging es über die 6.545 m breite Astoria Bridge und danach immer weiter über den Pacific Coast Highway bis an die Grenze des Olympic Nationalpark!
Die nächsten Tage gilt es, diesen nun zu besichtigen und nicht von Vampiren belästigt zu werden, schließlich übernachten wir morgen in Forks, bekannt aus der Twilight Saga.

Grüße aus Washington, euer Balu!

Cathedral Park unter der St. John Bridge
Oregon Coast Scenic Railroad
Haystack Rock in Cannon Beach
Seaside
Wrack im Fort Stevens State Park
Riverfront Trolley in Astoria
Pier 39 in Astoria

Donnerstag, 3. September 2015

Portland und die Columbia River Gorge

Hey!
Ich bin es mal wieder, diesmal aus Portland in Oregon!
Nachdem es vor 2 Tagen knapp 650 km aus Caldwell, Idaho, nach Portland ging, steht nun bereits die letzte Nacht bei unserem Airbnb Host Tom an.
Airbnb ist eine Art Ferienwohnungsvermittlung. Wobei man manchmal ein ganz Haus, Hausboot oder auch nur ein geteiltes Zimmer mieten kann, je nachdem auf was man Lust hat. Wir haben dies zum ersten mal nun genutzt und werden es in Seattle noch einmal nutzen. Mal schauen wie unser Fazit danach ausfällt.
Für uns hieß es allerdings erst einmal ankommen und daher ging es auf schnellstem Wege über die Interstate nach Portland. Die Strecke war auch interessanter als so manche Landstraße durch Montana oder Washington und auch Cindy setzte sich für einige hundert Kilometer ans Steuer. Vor allem entlang des mächtigen Columbia River gab es immer wieder etwas zu sehen und auch für die Zug-Fetische gab es genügend zu entdecken. In Portland wurden wir vor allem vom Kleinsten der Familie begeistert empfangen und er zeigte uns alles, später ließen wir uns auch noch Tipps von Tom und seiner Frau Reba geben.
Am nächsten Tag ging es dann, ganz ohne Auto, los, um die Stadt unsicher zu machen. Der ÖPNV klappt im übrigen bestens in Portland und mit Bus, Straßenbahn und Seilbahn ist Portland bestens ausgestattet.
Über die Hawthorne Bridge erreichten wir das Zentrum und haben gleich mal den kleinsten Park der Welt erkundet! Der Mill Ends Park besteht allerdings nur aus einem Bäumchen derzeit. :-)
Danach ging es kreuz und quer durch Downtown, unterwegs noch an der zweitgrößten Bronzestatue der USA - Portlandia - vorbei. Auch der Columbia Flagship Store wurde natürlich aufgesucht. Essen gab es diesmal frisch zubereitet aus Foodtrucks und das kühle Bier aus einer der über 60 Brauereien der Stadt, Weltrekord im übrigen, daher ist auch einer der Spitznamen "Beervana".
Auch Powell's City of Books, größter unabhängiger Buchladen der Welt, und das Stadion wurden besucht. Bevor es wieder zurück zu unserer Unterkunft ging, fuhren wir noch in den Washington Park, wo unter anderem der Zoo untergebracht ist. Unser Ziel war allerdings der International Rose Test Garden. Über 500 Arten von Rosen, deswegen ein weiterer Spitzname - Portland City of Roses. Eine weitere Besonderheit sind auch die unzähligen Brücken! Teilweise über hundert Jahre alte und manch neue. Teilweise Hubbrücken und  auch mehrstöckige Varianten, deswegen auch Bridgetown genannt. :-)
Mindestens einen Tag kann man in Portland gut verbringen, nur sind uns relativ viele Obdachlose und Freaks aufgefallen. Dies trübte ein wenig die Stimmung, wobei unser Gastgeber uns versicherte, dass Portland sehr sicher wäre!
Am nächsten Tag war wieder Natur angesagt! Dazu ging es in die Columbia River Gorge und dafür wurde natürlich auch der Historic Columbia River Highway benutzt.
Die ersten Punkte waren das Portland Women's Forum und das Vista Haus mit traumhaften Blicken!
Danach wurden die Latourell Falls erwandert. Weiter ging es mit den Bridal Veil Falls und den Wahkeena Falls bevor wir zu den Multnomah Falls gelangen! Alles sehr schöne Wasserfälle und in der gesamten Gegend gibt es noch viele mehr zu entdecken! Unser letzter Wasserfall war der Horsetail Fall, bevor es über die Bridge of the Gods auf die andere Seite des Columbia River, und damit Washington, ging. Von dort ging es zurück Richtung Portland und etwas südlicher wurde in einem Outlet noch ein wenig Geld unter die Leute gebracht, bevor es wiederum aus einen Foodtruck super Abendessen gab.
Morgen melde ich mich dann wieder von der Küste und die verbleibenden Tage sind dann auch nur noch einstellig!

Euer Balu

auf dem Weg nach Portland
Portlandia
Foodcourt in Portland
International Rose Test Garden
Wahkeena Falls
Multnomah Falls
Bridge of the Gods
Blick in die Columbia River Gorge vom Vista Haus

Montag, 31. August 2015

Bären, Krater, Canyons und noch viel mehr

Hallo Leser,
ich grüße noch immer aus Idaho! Die letzten zwei Tage gingen quer durch "Scenic Idaho - Famous Potatoes", wie es auf den Nummernschilder steht. Los ging es in Driggs und der erste Stopp war nicht der Mormonentempel von Rexburg, sondern natürlich "Yellowstone Bear World"! Schließlich hatten wir im Yellowstone kein Glück einen Bären zu sehen und Bill wollte auch Artgenossen treffen (keine Bären). Ich fand den Park in der Nähe vom Mt. Rainier zwar schöner, die ganz kleinen Bären waren aber trotzdem sehr niedlich. Vor allem Cindy und Bill waren aber glücklich. :-) Der nächste Halt wartete auch nicht lang und wir vertraten uns die Beine in Idaho Falls am gleichnamigen Wasserfall des Snake River, welchen wir noch einige male kreuzen werden. Diesmal machten wir auch ein paar Fotos vom Mormonentempel von Idaho Falls.
Weiter ging es durch die weiten Welten Idahos, wobei es immer karger wurde. Wir kamen unserem nächsten Ziel immer näher, dem Crater of the Moons National Monument.
Nach einem kurzen Film im Visitor Center machten wir uns auf den Loop Drive. Sah schon sehr gut aus, ob es auf den Mond auch so aussieht? Zumindest so windig ist es dort nicht. ;-)
Dann standen noch einige Meilen durch Idaho für uns an. War dann nicht mehr ganz so interessant und ich gönnte mir ein Nickerchen.
Über die Perrine Bridge ging es nach Twin Falls und nach dem Check-In ging es zu den Shoshone Falls oder auch den "Niagara of the West". Leider war nicht allzu viel Wasser im Snake River, da war er wieder, aber dennoch ein schöner Abstecher. Der geschaffene Canyon war auch nicht ohne. Danach ging es noch einmal zur Perrine Bridge, um ein paar Fotos zu machen. Die Basejumper haben wir allerdings leider verpasst, diese packten ihre Schirme gerade wieder ein.
Bevor wir heute wieder einige mal den Snake River kreuzten, ging es zum Balanced Rock. Lustig anzusehen und Roberto wollte am liebsten bis hoch klettern, hat nicht ganz geklappt - war aber nah dran.
Unser nächstes Ziel war der Bruneau Dunes State Park. Dazu ging es ein kleines Stück über den 1000 Springs Scenic Byway entlang des Snake River. Viele kleinere Wasserfälle konnten wir bewundern, bevor Roberto in einer wahren Geschwindigkeitsrausch verfiel! Immerhin waren 80 mph auf der anschließenden Interstate erlaubt, so schnell ging es lang nicht mehr vorwärts!
Bei den Dünen angekommen, waren wir ein wenig enttäuscht! Hätten ruhig ein wenig höher sein können. Wer also mal in der Nähe ist, der Umweg lohnt nicht wirklich. ;-)
Wenn wir schon so lang in Idaho unterwegs sind, war das State Capitol fast schon Pflicht und die Bundeshauptstadt Boise lag ja eh auf dem Weg. Also auf nach Boise! So viel Verkehr hatten wir schon sehr lang nicht mehr, so ein großes Stadion am Wegesrand natürlich auch nicht, aber dennoch war das Capitol schnell zu finden. Ziemlich groß das ganze und man stelle sich vor, alle Landeshauptstädte hätten so repräsentative Gebäude.
Da unser nächstes Hotel in Caldwell nicht mehr weit war, ging es zum shoppen! Die beiden großen haben auch was gefunden, nur Bill und ich gingen leer aus.
Morgen geht es dann nach Portland!
LG - euer Balu!

Yellowstone Bear World
Mormomentempel in Idaho Falls
Idaho Falls
Crater of the Moons
Shoshone Falls bei Twin Falls
Perrine Bridge über den Snake River 
Balanced Rock
Bruneau Dunes State Park
State Capitol in Boise
Bill