Samstag, 5. September 2015

Oregon Coast

Ich bin es wieder!
Diesmal schreibe ich vom Südufer des Lake Quinault und damit nur wenige Meter vom letzten Nationalpark unserer Reise entfernt. Denn das Nordufer gehört bereits zum Olympic Nationalpark.
Aber nun zu unseren letzten zwei Tagen. Gestern ging es, nach kurzer Verabschiedung von Tom, bereits kurz nach 8 Uhr los, um unser zweites Frühstück zu besorgen. Dazu fuhren wir zu Voodoo Doughnut, dem bekanntesten Donut Laden von Portland. Sehr lecker und zu weilen sehr ausgefallen und damit meine ich nicht nur das rosa Haus oder die rosa Verpackung. Da wir noch Zeit hatten, bevor ein spezielles Geschäft für Cindy eröffnete, ging es zur St. John Bridge und zum Cathedral Park.
Nachdem wir in Portland alles erledigt hatten, ging es in Richtung Oregon Coast. Erster Punkt war Tillamook und die dazugehörige Käsefabrik, welche wir kurz besichtigten.
Auf der US 101, oder auch Pacific Coast Highway, ging es nur bis Rockaway Beach, da dort die Oregon Coast Scenic Railroad auf uns wartete. Die nächsten 1,5 h waren ziemliches Gewackel und eine gewisse Entschläunigung angesagt. Roberto hat es aber gefallen. :-)
Dann ging es auch wieder entlang der Küste und wir erreichten Cannon Beach, wo sich Cindy und Roberto ihren letzten Donut schmecken ließen und den Blick auf den Haystack Rock genossen. Roberto konnte sich natürlich auch nicht nehmen lassen, sich den kalten Pazifik um die Füße spülen zu lassen.
Unser Übernachtungsort folgte kurz darauf. Naja und was soll ich sagen... Seaside hat die besten Zeiten wohl hinter sich. Wobei der Strand riesig ist und es sogar eine eigene Brauerei gibt, auch unser Hotel in zweiter Reihe war ordentlich. 
Nach dem Frühstück bei einem typisch amerikanischen Restaurant ging es auch schon weiter immer in nördliche Richtung. Erster Punkt diesmal war der Fort Stevens State Park an der Mündung des mächtigen Columbia River. Leider konnten wir auf Grund des Labor Day Weekends und einer dazugehörigen Veranstaltung nicht alle Bereiche besichtigen.
Danach ging es auch schon nach Astoria und wieder hatten wir nicht unbedingt Glück. Denn die bekannte Astoria Column, eine große verzierte Säule, wird gerade restauriert. Immerhin war der Blick vom Hügel auf die Stadt, die riesige Brücke über den Columbia River, den Pazifik und die weitere Umgebung ganz schön. Wieder unten angekommen, hieß es warten. Auf was wir warteten? Auf die Riverfront Trolley natürlich! Eine alte Straßenbahn, welche auf einer eingleisigen Strecke hin und her fährt. Ein sehr günstiges vergnügen, da nebenbei noch allerhand über die Sehenswürdigkeiten erzählt wird. Bei der Fahrt konnten wir am Pier 39 aus der Ferne Seelöwen sehen und vor allem hören, also hieß es kurz darauf, diese noch einmal aus der Nähe zu begutachten. Gesagt, getan und wir konnten uns über das nächste beobachtete Wildtier freuen! Danach ging es auch schon weiter Richtung Lake Quinault. Da dieser in Washington liegt und wir daher den Columbia River queren mussten, ging es über die 6.545 m breite Astoria Bridge und danach immer weiter über den Pacific Coast Highway bis an die Grenze des Olympic Nationalpark!
Die nächsten Tage gilt es, diesen nun zu besichtigen und nicht von Vampiren belästigt zu werden, schließlich übernachten wir morgen in Forks, bekannt aus der Twilight Saga.

Grüße aus Washington, euer Balu!

Cathedral Park unter der St. John Bridge
Oregon Coast Scenic Railroad
Haystack Rock in Cannon Beach
Seaside
Wrack im Fort Stevens State Park
Riverfront Trolley in Astoria
Pier 39 in Astoria

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