Hey!
Ich bin es mal wieder, diesmal aus Portland in Oregon!
Nachdem es vor 2 Tagen knapp 650 km aus Caldwell, Idaho, nach Portland ging, steht nun bereits die letzte Nacht bei unserem Airbnb Host Tom an.
Airbnb ist eine Art Ferienwohnungsvermittlung. Wobei man manchmal ein ganz Haus, Hausboot oder auch nur ein geteiltes Zimmer mieten kann, je nachdem auf was man Lust hat. Wir haben dies zum ersten mal nun genutzt und werden es in Seattle noch einmal nutzen. Mal schauen wie unser Fazit danach ausfällt.
Für uns hieß es allerdings erst einmal ankommen und daher ging es auf schnellstem Wege über die Interstate nach Portland. Die Strecke war auch interessanter als so manche Landstraße durch Montana oder Washington und auch Cindy setzte sich für einige hundert Kilometer ans Steuer. Vor allem entlang des mächtigen Columbia River gab es immer wieder etwas zu sehen und auch für die Zug-Fetische gab es genügend zu entdecken. In Portland wurden wir vor allem vom Kleinsten der Familie begeistert empfangen und er zeigte uns alles, später ließen wir uns auch noch Tipps von Tom und seiner Frau Reba geben.
Am nächsten Tag ging es dann, ganz ohne Auto, los, um die Stadt unsicher zu machen. Der ÖPNV klappt im übrigen bestens in Portland und mit Bus, Straßenbahn und Seilbahn ist Portland bestens ausgestattet.
Über die Hawthorne Bridge erreichten wir das Zentrum und haben gleich mal den kleinsten Park der Welt erkundet! Der Mill Ends Park besteht allerdings nur aus einem Bäumchen derzeit. :-)
Danach ging es kreuz und quer durch Downtown, unterwegs noch an der zweitgrößten Bronzestatue der USA - Portlandia - vorbei. Auch der Columbia Flagship Store wurde natürlich aufgesucht. Essen gab es diesmal frisch zubereitet aus Foodtrucks und das kühle Bier aus einer der über 60 Brauereien der Stadt, Weltrekord im übrigen, daher ist auch einer der Spitznamen "Beervana".
Auch Powell's City of Books, größter unabhängiger Buchladen der Welt, und das Stadion wurden besucht. Bevor es wieder zurück zu unserer Unterkunft ging, fuhren wir noch in den Washington Park, wo unter anderem der Zoo untergebracht ist. Unser Ziel war allerdings der International Rose Test Garden. Über 500 Arten von Rosen, deswegen ein weiterer Spitzname - Portland City of Roses. Eine weitere Besonderheit sind auch die unzähligen Brücken! Teilweise über hundert Jahre alte und manch neue. Teilweise Hubbrücken und auch mehrstöckige Varianten, deswegen auch Bridgetown genannt. :-)
Mindestens einen Tag kann man in Portland gut verbringen, nur sind uns relativ viele Obdachlose und Freaks aufgefallen. Dies trübte ein wenig die Stimmung, wobei unser Gastgeber uns versicherte, dass Portland sehr sicher wäre!
Am nächsten Tag war wieder Natur angesagt! Dazu ging es in die Columbia River Gorge und dafür wurde natürlich auch der Historic Columbia River Highway benutzt.
Die ersten Punkte waren das Portland Women's Forum und das Vista Haus mit traumhaften Blicken!
Danach wurden die Latourell Falls erwandert. Weiter ging es mit den Bridal Veil Falls und den Wahkeena Falls bevor wir zu den Multnomah Falls gelangen! Alles sehr schöne Wasserfälle und in der gesamten Gegend gibt es noch viele mehr zu entdecken! Unser letzter Wasserfall war der Horsetail Fall, bevor es über die Bridge of the Gods auf die andere Seite des Columbia River, und damit Washington, ging. Von dort ging es zurück Richtung Portland und etwas südlicher wurde in einem Outlet noch ein wenig Geld unter die Leute gebracht, bevor es wiederum aus einen Foodtruck super Abendessen gab.
Morgen melde ich mich dann wieder von der Küste und die verbleibenden Tage sind dann auch nur noch einstellig!
Euer Balu
Wenn man eure Reiseaufzeichnungen ließt und über Google earth eure Reise verfolgt könnte man so richtig sehnsüchtig werden.Alles ganz toll
AntwortenLöschenDie hinter dem Datum stehende Uhrzeit ist natürlich nicht MEZ,in GRH ist es ganz klar 11.47 Uhr.
AntwortenLöschenDie Zeit passt aber zu unseren Zeit am Pazifik, wir sind ja 9 h hinterher
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